Stage Entertainment - Musicals & Shows
Udo Jürgens

Udo Jürgens

Musik

Udo Jürgens wurde als Jürgen Udo Bockelmann im österreichischen Klagenfurt geboren und wächst in Kärnten (Österreich) auf. Schon früh wird die Musik und das Klavier zu seiner großen Leidenschaft. So ist es nur eine logische Konsequenz, dass er im Jahre 1948 ein Studium in den Fächern Klavier, Harmonielehre, Komposition und Gesang am Konservatorium Klagenfurt beginnt und nach drei Jahren mit Erfolg abschließt.

Im Jahre 1950 gewinnt Udo Jürgens bei einem Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks mit dem Lied "Je t'aime" als jüngster Teilnehmer den ersten Platz. Ab dem Jahr 1954 tritt er dann zum ersten Mal unter seinem Künstlernamen Udo Jürgens mit verschiedenen eigenen Combos und Gruppen auf, macht sich einen Namen als hervorragender Jazzpianist und geht gemeinsam mit dem Orchester Max Greger auf Russland-Tournee. In dieser Zeit folgen erste Schallplattenaufnahmen und auch Udo Jürgens' Filmdebüt in "... und du, mein Schatz, bleibst hier" (1961). Im Jahre 1963 wird er von der Schallplattenfirma Montana unter Vertrag genommen und die erste Platte "Tausend Träume" wird ein großer Erfolg in Österreich.

Nachdem er in den Jahren 1964 und 1965 mit seinen Liedern "Warum nur, warum?" und "Sag ihr, ich lass sie grüßen" beim Grand Prix Eurovision de la Chanson Platz fünf und vier erzielte, erreicht er mit seiner dritten Teilnahme und dem Titel "Merci Chérie" den ersten Platz und landet damit einen Welthit mit Spitzenpositionen in über 20 Ländern. Auch die Langspielplatte "Portrait in Musik" avanciert zum ausgezeichneten Bestseller. So erhält Udo Jürgens für "Siebzehn Jahr, blondes Haar" den Goldenen Löwen und wird von der Jury deutscher Schallplatten-Journalisten als "bester deutschsprachiger Sänger" ausgezeichnet. Das Folgealbum "Was ich dir sagen will" wird die meistverkaufte LP des Jahres 1967. Zu der Zeit haben sich Jürgens' Lieder "Warum nur, warum?", "Merci Chérie" und "Was ich dir sagen will" über 20 Millionen Mal verkauft und wurden weltweit in acht Sprachen und über 40 Versionen gesungen. Es folgen mehrere große Konzerttourneen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien, Holland, Luxemburg und Japan. Mit "Griechischer Wein" landet er 1975 den "Hit des Jahres" in Deutschland. Das Lied wird in der griechischen Fassung zu einer Art Volkslied und in der Fassung "Come Share The Wine With Me" von Bing Crosby als Titelsong dessen letzten Albums aufgenommen. Mit "Aber bitte mit Sahne" (1977), "Buenos Dias Argentina" (1978) und "Mit 66 Jahren" (1978) landet Udo Jürgens die nächsten Verkaufsschlager seiner Karriere. Auch in den Jahren danach ist er mit mehreren Alben und Konzerttourneen erfolgreich. Zusätzlich ist Udo Jürgens in Gastrollen im deutschen Fernsehen zu sehen (Ein Schloss am Wörthersee, 1993) und verfasst mit "... unterm Smoking Gänsehaut" sein eigenes Buch.

Das Album "Mit 66 Jahren (Was wichtig ist .)" (2000) erreicht in Deutschland und Österreich Goldstatus. Dieser Erfolg wird im nächsten Jahr mit der Verleihung der Goldenen Stimmgabel gekrönt. Udo Jürgens erhält diesen Publikumspreis als "erfolgreichster Solist Deutsch/Pop".
In den Jahren 2002 bis 2005 folgen weitere erfolgreiche Album-Veröffentlichungen und Konzerttourneen. Außerdem verfasst Udo Jürgens im Jahr 2004 den biographischen Familienroman "Der Mann mit dem Fagott", der monatelang in der Spiegel-Bestsellerliste geführt wird. Im Jahr 2006 absolviert Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard seine 20. Konzerttournee mit insgesamt 320 000 Zuschauern an 78 Konzerten. Daraufhin veröffentlicht er die CD/DVD "Der Soloabend - Live am Gendarmenmarkt" und das Livealbum zur "Jetzt oder nie"-Tournee. Für die Alben "Jetzt oder nie", "Zeig mir den Platz an der Sonne", die Jubiläumsedition von "Aber bitte mit Sahne" und die DVD "Mit 66 Jahren - live 2001" erhält Jürgens die vierfache Goldauszeichnung im Rahmen der Musikmesse Popkomm.

Neben seinen Kompositionen für sich selbst, war Udo Jürgens für Welthits von Shirley Bessey, Bing Crosby, Sammy Davis Jr., Frank Sinatra, Gus Backus, Gerhard Wendlandt, Rex Gildo, Caterina Valente, Brenda Lee, Sacha Distel, Jean-Claude Pascal und Sarah Vaughan verantwortlich. Zudem gründete er 1999 die Udo Jürgens Stiftung, die schwerpunktmäßig Kinder und Waisen in Not finanziell unterstützt und fördert.

Gabriel Barylli

Gabriel Barylli

Autor

Der gebürtige Wiener Gabriel Barylli ist seit vielen Jahren sowohl als Autor als auch als Schauspieler und Regisseur tätig. Schon früh entdeckte er seine künstlerischen Ambitionen, welche von seinen Eltern (sein Vater war Ensemblemitglied der Wiener Philharmoniker, seine Mutter Opernsängerin) sehr gefördert wurden. Durch diesen künstlerischen Hintergrund motiviert, begann Barylli mit einer Schauspiel- und Regieausbildung am renommierten Wiener Max Reinhardt Seminar. Bald folgten erste Engagements am Wiener Burgtheater, am Schiller Theater in Berlin - hier führte er erstmals auch Regie - und bei den Salzburger Festspielen. Auch im Fernsehen verkörperte Gabriel Barylli sehr erfolgreich eine Vielzahl an Rollen. Der Film "Butterbrot" von 1990, in dem er die Hauptrolle spielte, ist der erfolgreichste österreichische Spielfilm und erreichte internationales Ansehen. Danach folgten TV-Rollen, wie etwa in "Welcome In Vienna" (1985), welcher mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet wurde, und "Das weite Land" (1986), in dem Gabriel Barylli an der Seite von Michel Piccoli zu sehen war. Für die Produktionen "Honigmond" (1995) und "Wer liebt, dem wachsen Flügel" (1999) verfasste Barylli das Drehbuch und führte Regie. Auch als Theater- und Buchautor war Barylli im Laufe der letzten Jahre sehr erfolgreich. So verkaufte sich sein 1988 verfasster Roman "Butterbrot" mit mehr als 200.000 Exemplaren und wurde als Theaterstück seit der Uraufführung auf über 80 Bühnen, darunter auch in New York und Rom, gespielt. Damit ist Gabriel Barylli der meistgespielte Autor im deutschen Sprachraum. Für seine Filmadaption von "Butterbrot" (mit Heinz Hoenig und Uwe Ochsenknecht als Partnern) wurde er 1991 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Außerdem erhielt Gabriel Barylli für seine Werke "Eine französische Frau" 1994 den Moskauer Silver St. George Award und für "Krambambuli" 1998 den Adolf Grimme Preis.

Im Jahr 2005 inszenierte Barylli sein Stück "Ohio - Wieso?!" sowohl in Villach als auch in München und wurde dort mit Standing Ovations gefeiert. Im selben Jahr wirkte er im Dornhelm-Film "Kronprinz Rudolph" mit, inszenierte an der Kammeroper Wien Mozarts "Zauberflöte" in einer neuen Version, für die er auch das Libretto erstellte und verfasste mit Penny Lane ein neues Bühnenstück.

Gabriel Baryllis neuester Roman heißt "Bis zur Unendlichkeit" und beschreibt eine märchenhafte Liebesgeschichte mit Happy End.

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