Heutzutage gibt es jedoch kaum noch Möglichkeiten, Gorillas in freier Natur zu begegnen. Eine besondere Ausnahme ist das WWF-Projekt Dzanga Sangha im afrikanischen Kongobecken. Dort lebt Silberrücken Makumba mit seiner Familie. Der imposante Gorilla ist Namensgeber für das gemeinsame Projekt des WWF mit Disneys Musical TARZAN.
Im Dzanga Sangha-Schutzgebiet haben Mensch und Tier gelernt, Vertrauen zueinander aufzubauen. Außergewöhnliche Begegnungen werden da möglich. Der WWF will mit diesem Projekt Bewusstsein schaffen für die Bedeutung des Regenwaldes und seine faszinierenden Bewohner. Zu denen zählen auch die Menschen. Ihnen können Arbeitsplätze im Ökotourismus und damit Alternativen zu Wilderei und Naturzerstörung geboten werden.
TARZAN und WWF Deutschland setzen sich gemeinsam dafür ein, den Lebensraum der Gorillas zu schützen und dafür zu sorgen, dass sich der Bestand weiter erholt.


Zwar zählen Gorillas zu unseren nächsten Verwandten, dennoch werden sie gnadenlos gewildert. Ihre Heimat - die letzten Regenwälder Afrikas - fällt Rohstoffabbau, Ölpalmenplantagen, Brandrodung und Straßenbau zum Opfer. Wenn sich nichts ändert, werden bis 2030 über 90 % des heutigen Gorillabestands verschwinden. Momentan leben von den vier (Unter-) Arten der Gorillas, insgesamt nur noch weniger als 100.000 Tiere auf diesem Planeten, (von den besonders bedrohten Cross-River Gorillas und den Berggorillas gibt es jeweils sogar nur noch wenige hundert Tiere!).
Die im vom WWF initiierten, fast 8.000 qkm großen trinationalen Schutzgebiet am Sangha-Fluß lebenden, noch ca. 3.000 Flachlandgorillas schützt der WWF vor Wilderei und Lebensraumzerstörung. Außerdem werden einige Gorilla-Gruppen, z.B. die von Silberrücken Makumba, für die dringend notwendige Forschung und den Ökotourismus, rücksichtsvoll und bestens geschützt, an den Besuch von Menschen gewöhnt ("habituiert").
Obwohl die Bevölkerung das Schutzgebiet - auch dank wachsender Einkünfte aus dem Ökotourismus - immer mehr respektiert, bleiben Wilderei und Wildfleischhandel ein Dauerproblem. Geschätzte 6.000 Menschenaffen werden in Afrika jährlich für den Buschfleischhandel getötet. Das ist eines der vorrangigsten Probleme, die der WWF lösen will.
Alle Informationen über das Gorilla-Projekt von TARZAN und WWF Deutschland sowie aktuelle Geschichten von Makumba und seiner Familie finden Sie auf der Website










