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, Stuttgart - Anastasia - Das Musical

Letzter lebender Zaren-Urenkel trifft Hauptdarstellerin

Das Fotomotiv hat Seltenheitswert: Der letzte lebende Urenkel eines russischen Zaren, Prinz Hans Georg Yourievsky, trifft die Hauptdarstellerin des Musicals ANASTASIA, Judith Caspari, die in der geheimnisvollen Geschichte um die angebliche Zarentochter spielt – und das 100 Jahre nach der Ermordung der Romanow-Familie.

Diese spannende Begegnung im Vorfeld der Deutschlandpremiere hat beide Seiten begeistert und fließt nun sogar in die Probenarbeit ein.

Prinz und Prinzessin Yourievsky beschäftigen sich viel mit ihrem historischen Kulturerbe und arbeiten mit Staatsmuseen und der russisch orthodoxen Kirche zusammen. Doch erst nach dem Zerfall der Sowjetunion konnte Prinz Hans Georg Yourievsky selbst zu den Wirkungsstätten seiner Vorfahren reisen. „Es ist sowohl sehr spannend, als auch sehr wichtig, die historischen Ereignisse aufzuarbeiten und die Puzzleteile aus Fakten, Überlieferungen und Fundstücken unermüdlich zusammenzusetzen.

Nun kommt die mystische Geschichte um Anastasia in einem geschichtsträchtigen Jahr sogar auf die Musicalbühne. Das gibt dem Publikum Anreiz, sich auf eine besondere Art mit der Geschichte auseinanderzusetzen“, freut sich Prinz Yourievsky. Dass das Musical die Deutschlandpremiere in Stuttgart feiert, hat für Prinzessin Elikonida Yourievsky eine besondere Bedeutung: Sie ist in Stuttgart geboren, in der Region aufgewachsen und pflegt mit ihrem Mann bis heute Kontakte in die Landeshauptstadt.

Auf diese „Reise durch die Zeit“ wird sich mit dem gleichnamigen Song im wahrsten Wortsinn die Hauptdarstellerin Judith Caspari zusammen mit dem Publikum begeben. Sie interessiert sich privat bereits seit einiger Zeit für den Mythos Anastasia und greift zuhause gerne zu ihren Büchern, um sich über die historischen Hintergründe zu informieren. Dass sie vor dem Probenstart einen Romanow-Nachfahren trifft, hätte sie sich nicht träumen lassen.

„Meine Reise bis hierher war bereits sehr aufregend, eigentlich kaum zu steigern. Doch nun bin auch noch dem Urenkel eines russischen Zaren begegnet. Das ist lebendige Geschichte – ein tolles Erlebnis, das ich mit in die Probenarbeit nehme und in die Hauptrolle einfließen lasse.

Zu dem Treffen hatte Stage Entertainment auch eine Expertin aus dem Landesmuseum Stuttgart eingeladen. Denn die Verbindungen zwischen dem Hause Württemberg und dem russischen Zarenhaus der Romanows waren enger, als es viele Württemberger heute vermuten würden. Gleich mehrfach haben sich die beiden Herrscherfamilien auf höchster Ebene miteinander vermählt. Das Landesmuseum zeigte vor einigen Jahren dazu eine Ausstellung. Das Interesse und die Begeisterung bei den Besuchern war enorm.

Dr. Katharina Küster-Heise erklärt: „Allein Königin Olga von Württemberg hat jede Menge für Stuttgart getan. Ihr Engagement ist bis heute an vielen Stellen der Stadt sichtbar, wie dem Olgaeck, dem Gymnasium Königin-Olga-Stift oder dem Olgahospital für Kinder und Jugendliche, liebevoll „Olgäle“ genannt. Dass mit dem Musical die Geschichte um die Oktoberrevolution nun nach Stuttgart kommt, ist eine tolle Verbindung.“

Die Geschichte ist im Jahr 2018 aktueller denn je: In diesem Sommer haben die russischen Behörden nach einer DNA-Untersuchung die Echtheit der sterblichen Überreste der Zarenfamilie bestätigt. Die Anerkennung durch die russisch orthodoxe Kirche steht noch aus. Prinz Yourievsky hofft auf baldige Nachricht aus Russland. Damit wird derzeit ein weiteres spannendes Kapitel der Geschichte um Anastasia geschrieben.

Kontakt

Jürgen Langerfeld

PR Manager


Stage Palladium Theater
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70567 Stuttgart

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