Safiyah Galvani

Ensemble

Erzähle uns etwas über Dich. Was zeichnet Dich aus? Wie ist Dein Werdegang? Schreib einfach was Dir einfällt und was Dir wichtig ist.  

Geboren und aufgewachsen in Berlin als Tochter eines Jazzmusikers und einer Schauspielerin fing ich mit sechs Jahren an Ballett zu tanzen und entwickelte mit den Jahren ein wachsendes Interesse für immer mehr Tanzstile. Schnell war mir bewusst "I'm not just one thing" und heute trainiere und arbeite ich mit Hip Hop, Contemporary, Jazz Dance, High Heels und Freestyle. 

Als ich zehn war begann ich mit Klavierunterricht und fand schnell ebenfalls eine Leidenschaft für Gitarre, Schlagzeug und Gesang, was mich dann nach dem Abitur zur Deutsche POP Akademie und einem Singer-/Songwriter Diplom führte. 

Währenddessen begann ich mein Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin und machte meinen Bachelor in Kulturwissenschaft und Englisch.  

Für mich war immer klar: Ich möchte mir keine Sorgen machen müssen, wo die nächste Miete herkommt, daher hatte ich immer irgendeine Art "Job", aber für Tanz und Musik musste und muss stets Platz bleiben. Umsomehr freue ich mich, dass ich durch Romeo und Julia erstmal keine Kompromisse mehr eingehen muss. 

 


Was war Deine erste Bühnenerfahrung? 

Das müsste eine Ballettvorstellung in einem Berliner Rathaus gewesen sein, bei der unsere Ballettschule unterschiedliche Stücke zeigte. Ich war vielleicht 9 oder 10 und unser Kostüm bestand aus violetten und gelben Tutus - selbst genäht von zwei Müttern - und zwei Zöpfen mit Satinschleifen (es gibt Fotos :) ).  

Das Parkett war sehr rutschig und ich habe das erste Mal gesehen, wie eine Bühne mit Coca Cola rutschfest gemacht wurde.  

Wir waren sehr aufgeregt, aber soweit ich mich erinnere lief der Auftritt sehr gut. 


Welches ist Dein Lieblingsmusical?

Hamilton - keine Frage!  

LIEBE IST ALLES - auch für dich?    

Ja, ohne Liebe sind wir verloren. 

Aber man darf sich nicht darauf verlassen, dass Liebe schon alles regelt.  

Es ist ja bekanntlich auch ein Tu-Wort :) 

„Romeo und Julia“ – ein Klassiker… Was verbindest Du mit dieser Geschichte? 

Bei Romeo und Julia muss ich direkt an einen Song von Fink denken, namens "Shakespeare", in dem es heißt: "Oh why do they teach us Shakespeare when you're only 16, with no idea of what it all means. Oh Romeo, he thinks it's a love thing, with all masks and kisses from the balcony. It's deeper than that,bro, It's a fuckin' tragedy."  

So viele Menschen nennen Romeo und Julia "die schönste Liebesgeschichte, die es jemals gab". Aber welche "schöne" Liebesgeschichte endet denn mit beiden Liebenden tot durch Selbstmord?! Eigentlich geht es ja um so viel mehr; Familie, Freundschaft, Politik... 

Das Stück ist doch eher eine "cautionary tale" - genau so sollte man es NICHT machen.  

Worauf freust Du Dich am meisten? 

Ich freue mich darauf, neue Leute kennenzulernen, da ich bis jetzt gar nicht weiß, mit wem ich denn im Ensemble die Bühne teilen werde.Auch auf die Arbeit mit Jonathan Huor freue ich mich sehr, da schon bei der Audition klar war: wir werden trotz harter Arbeit sehr viel Spaß haben.